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DCard – Erfahrungsbericht: Hält die DCARD was Sie verspricht?

Es ist soweit: nach etlichen Wochen Wartezeit – mit verursacht sicher auch durch die ganzen Feiertage – ist jetzt endlich die bestellte DCARD – Mastercard angekommen. Der Bestellvorgang verlief übrigens reibungslos, auch die Indentifikation mit gescannter Ausweiskopie machte null Probleme, insgesamt hat es halt nur recht lange gedauert, aber wie gesagt, die zahlreichen Feiertage dürften auch dazu beigetragen haben.

DCARD – Leider keine Hochprägung

Zunächst einmal: Für alle Hochprägungs-Fetischisten ist diese Karte eine herbe Enttäuschung. Im Gegensatz zur ebenfalls von Transact Network Limited herausgegebenen Mediuscard verfügt die DCARD über keine Hochprägung. Warum? Wenn man schon auf Transact Network als Kartenherausgeber gekommen ist, warum hat die Debitcard AG der Karte dann keine Hochprägung spendiert? Außerdem prangt vorne auf der Karte ein deutlich sichtbares “ELECTRONIC USE ONLY”. Zugegeben, auf der Webseite der Debitcard AG ist auch nirgends ausdrücklich von Hochprägung die Rede, aber da die Gebühren ja recht ähnlich der Mediuscard sind und der Backendbereich bei beiden Karten genau gleich ist, hätte man der Karte auch eine Hochprägung spendieren können.

Problemlose Aktivierung

Einwandfrei geklappt hat auf Anhieb die Aktivierung der Karte und die Erstaufladung mit einem bescheidenen Betrag. Es stehen eine ganze Reihe von Auflademöglichkeiten zur Verfügung:

  • Inlandsüberweisung
  • SEPA_Überweisung
  • Giropay
  • Paysafecard
  • IBAN / BIC Überweisung

Dabei werden unterschiedliche Korrespondenzbanken benutzt, bei der Aufladung per Inlandsüberweisung wird das Geld auf ein Konto bei der Commerzbank eingezahlt, wenn man per IBAN / BIC die Einzahlung tätigt, geht das Geld auf ein Konto der TNL bei einer österreichischen Bank. Einzahlungen via Giropay, Sofortüberweisung oder Paysafecard stehen sofort zur Verfügung, bei Aufladung per herkömmlicher Überwesiung muß man sich zwischen 1 und 3 Banktagen gedulden. Wie lange es tatsächlich dauert, ermitteln wir zur Zeit per Experiment. Immerhin soll eine Aufladung per Inlandsüberweisung binnen einem Werktag dem Kartenkonto zur Verfügung stehen. In jedem Fall geht der Ladebetrag auf ein Sammelkonto, der Empfänger muß mit Namen und Kartenummer im “Verwendungszweck” der Überweisung angegeben werden.

Wie gesagt, das Onlinebanking der Karte ist mit dem der Mediuscard nahezu 100% identisch und durchaus übersichtlich, funktionell und gut bedienbar.

Saftige Gebühren

Eins steht fest: Eine billige Karte ist die DCARD nicht. Die Karte ist zwar zugegeben sehr vielseitig, bietet zahlreiche verschiedene Auflademöglichkeiten und ermöglicht Überweisungen von Karte zu Karte und den Einsatz von Zusatzkarten zu der vorhandenen Hauptkarte – aber dafür ist der Spaß auch nicht ganz billig:

Ausgabegebühren
Hauptkarte                                                        €77,77
Zusatzkarte                                                       €33,33
Kartenaktivierung                                          € 5,00
Transaktionsgebühren & Nutzung
Point-of-Sale-Transaktion                          € 1,00
Geldautomat                                                    € 5,00
Fremdwährungseinsatz                               3,50%
Bargeldabhebung Bankschalter               €10,00
PIN Änderung                                                € 1,00
Guthabenabfrage am Geldautomaten      € 1,00
Überweisung von DCard auf DCard         € 1,00
Ausgehende Banküberweisung                 € 5,00
Ausgehende int. Banküberweisung          €50,00
(nicht € und nicht EU/EEA)

Aufladung/Ladegebühren
Banküberweisung, Bankeinzahlung       € 1,00
Internationale Banküberweisung             3,00%
(nicht € und nicht EU/EEA)
giropay                                                              2,00%
iDEAL                                                               2,00%
Sofortüberweisung.de                                   2,50%
EPS                                                                   4,00%
Kredit-/Debitkarte                                        5,00%
paysafecard                                                     6,50%
Ukash                                                               7,00%
DCard-zu-DCard Überweisung eing.      € 1,00
DCARD Direktladevorgang                       € 1,00

Verschiedene Gebühren
Kontoschließung Hauptkarte                    €20,00
Kontoschließung Zusatzkarte                   € 5,00
Temporäre Kartensperrung                        € 5,00
Rückbelastungsbearbeitungsgebühr     €20,00
Kundendienst Sprachsystem p/Min.     € 0,50
Kundendienst Persönl. Betr./Anruf        € 3,00
SMS Gebühr                                                   € 1,00
Monatl. Kontoauszug, elektr.                   € 0,75
Monatlicher Kontoauszug, Post               € 3,00
Identitätsverifizierungsklasse 3                € 7,77
Mindestguthaben Kartenkonto                  €30,00

Laufende Gebühren
Monatsgebühr Karte                                      € 3,00
Jahresgebühr Hauptkarte                            €77,77
Jahresgebühr Zusatzkarte                             €33,33

Fazit: Eine gute Karte, aber für eine flachgeprägte Prepaid-Mastercard leider viel zu teuer.

Hätte man der DCARD eine Hochprägung spendiert, sähe die Sache anders aus, so müssen wir leider sagen, das es preisgünstigere Alternativern gibt:

Es gibt leider für sämtliche denkbaren Anwendungsbereiche der DCARD deutlich preiswertere Alternativen auf dem Markt.

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22 Kommentare zu „DCard – Erfahrungsbericht: Hält die DCARD was Sie verspricht?“

  • Fars:

    Naja die Bezeichnung „Electronic use only“ ist ja eigentlich nichts Schlimmes. Jede Prepaid – Karte (VISA oder MasterCard) ist mit dieser Bezeichnung gekennzeichnet. Bei den US/UK-Karten stehen manchmal sogar ganz groß DEBIT drauf.

    Und die „Hochprägung“ wird auch in naher Zukunft komplett verschwinden, weil es dafür keine Verwendung mehr gibt. Die Hochprägung war ja ursprünglich für die Nutzung der Karten an den Imprinter-Geräten (Ritch-Ratch-Geräte) gedacht. Da aber alle Banken auf POS (Onlinebuchung) umstellen müssen, ist somit derzeit der Hauptbestandteil einer Karte der Magnetstreifen und ab 2011/2012 der Chip.

    UND: Nicht die Art, wie die Karte erstellt wurde (ob hochgeprägt oder gelasert) ist entscheidend, sondern die Akzeptanz. Was nützt mir eine hochgeprägte Platin Karte, wenn nicht genügend Deckung auf der Karte ist und ich damit nicht bezahlen kann?

  • Rupert Sieber:

    Das ist völlig richtig – die Hochprägung ist rein technisch gesehen längst überflüssig und könnte auch weggelassen werden. Irgendwann wird sie wohl tatsächlich verschwinden. Offenbar ist es aber vielen Kartennutzern in Deutschland wichtig, daß ihre Karte hochgeprägt ist – Prestigegründe spielen da sicher auch eine Rolle, man will sich eben nicht mit einer “flachen” Karte als “Schufaleiche” outen.
    Zu teuer ist die Card trotzdem, auch in Relation zur Neteller-Card und sogar im Vergleich zur Mediuscard.

  • Netzphantom:

    Ich habe eine Karte von Neteller.
    Diese Karte ist hochgeprägt und trägt auch keine Aufschrift “Electronic use only”. Ich denke auch, dass die Hochprägung auschliesslich Prestigegründe bei den Leuten hat. Eine hochgeprägte Kreditkarte wirkt an der Kasse einfach edler/glaubwürdiger als wenn eine Gelaserte. So eine Yuna-Card finde ich schon etwas peinlicher^^

    Netzphantom

  • Rupert Sieber:

    Für die Leute an der Kasse dürfte ausschlaggebend sein, das die Karte funktioniert. Nichts ist peinlicher als wenn die Karte streikt und man dann kein Bargeld dabei hat…

  • Fars:

    … eben und so was gibt es wohl nur in Deutschland, dass man auf “dicke Hose” macht, aber nichts drin und nur so denken die deutschen – vor allem die Schufaleichen!

    Wenn das Bezahlen mit Prepaid Karten peinlich wäre, würde das nicht seit Jahren in den USA, UK & Co. geben.

    Ob die Karte grün, gold oder schwarz, geprägt, gelasert oder veredelt interessiert die Kassieren recht wenig und man wird nicht gleich besser oder schlechter behandelt. Hauptsache die Karte wird akzeptiert und ist gedeckt.

  • Klecks:

    Ich habe mir -zusätzlich zur LBB Prepaid Visa – vor kurzem die Net+ Mastercard geholt. Der Grund war ebenfalls die Hochprägung: In Deutschland hatte ich zwar nie Probleme mit der flachen Visa – aber als ich in Rom damit mein Hotel zahlen wollte, wurde sie schlicht nicht angenommen! Gleiches ist mir im Ausland bei den meisten Autovermietungen passiert :-/
    Mit der hochgeprägten Net+ habe ich keine Probleme.

  • Fars:

    Das hat aber mit der Hochprägung NICHTS zu tun!

  • Netzphantom:

    Mit was denn dann?
    Prepaid ist Prepaid.
    Warum wird eine Hochgeprägte im ausland problemlos akzeptiert und eine andere nicht?

  • Fars:

    Wenn man mit einer Kreditkarte (egal Prepaid oder Credit) im Hotel, Autovermietung etc. bezahlt, wird zu 90% ein gewisser Mehrbetrag geblockt, als die Rechnungssumme ist, z. B. wenn ich ein Auto für 100,- EUR anmiete, dann werden 200,- EUR geblockt. Wenn also die Karte ausreichend gedeckt ist, dann funktioniert sie auch!

    Ich habe Prepaid Karten aus Österreich, Schweiz, UK und Spanien und habe schon überall (egal, ob in Asien, Europa oder Afrika) damit bezahlt und hat IMMER funktioniert.

    Bei der Autorisierung wird die Karte durch den Kartenleser gezogen und hierbei wird der Magnetstreifen (in Zukunft der Chip) und die Daten geprüft und NICHT, ob die Karte eine Prägung hat oder nicht.

    Gebraucht wurden geprägten Kartennummern bisher nur zum Bezahlen an so genannten Imprintern, auch als “Ritsch-Ratsch-Geräte” bekannt. Diese älteren Kartenleser arbeiten offline und sind nicht an das Datennetz der Kreditkartenfirma angebunden, es kann daher auch nicht kontrolliert werden, ob die Karte gedeckt ist. Das ist die „einzige“ Funktion der Prägung gewesen!

  • Daniel:

    Ich denke es geht eher darum, dass in den AGB der Autovermieter Prepaid Karten untersagt sind. Der normale Angestellte hält eine hochgeprägte Karte wahrscheinlich automatisch für eine “Echte” und akzeptiert sie so. Peinlicher als eine flache finde ich eine extrem teure ppK. Wenn ein Angestellter am POS die erkennt, ists irgendwie ohne Worte peinlicher. Ich hab selber die LBB als eine Art Sparbuch bei dem ich jederzeit an das ganze geld komme (psychologischer Spareffekt), eine Echte für Reisen, zum Tanken und co. die Net+, weil ich Neteller oft benutze. Andere Gründe finde ich nicht für z.B. Medius.

  • Fars:

    FALSCH!

    Selbstverständlich akzeptieren die Autovermieter, Hotels usw. auch Prepaid Karten, solange ausreichend Deckung vorhanden ist. Die Net+, Medius & Co. sind ja auch Prepaid Karten!

    … und auch wenn viele User es nicht verstehen wollen/können:

    Die Hochprägung hat mit der Akzeptanz der Karte NICHTS zu tun! Die Autorisierung erfolgt über die Online Verbindung zu der Bank (POS). Sonst würde man ja auch nicht im Internet bezahlen können, oder? Und dabei ist es wurscht, wie die Karte aussieht. Man könnte quasi auch eine Blankokarte nehmen, wo vorne nichts aufgedruckt ist. Solange die Daten auf dem Magnetstreifen vorhanden sind, funktioniert es (so erstellen ja auch die Betrüger Duplikate).

    Und wenn die Hochprägung (wahrscheinlich ab 2011/2012) komplett wegfällt, wären alle Karteninhaber dann Schufaleichen und es wäre peinlich damit zu bezahlen?

    Solche blödsinnigen Gedanken können nur die Deutschen haben.

  • Rupert Sieber:

    Eins steht fest: Wer auf die Hochprägung pfeift kann viel Geld sparen. Denn Sparangebote sind die Karten von Transact Networks Limited eher weniger. Wer sich für eine einfache Standard-Prepaidkarte aus Deutschland entscheidet (LBB Visa) kommt wesentlich billiger weg.

  • Daniel:

    Das mit den Akzeptanzstellen bei Autovermitungen & co. beziehe ich über eine Anfrage per Mail bei sixt, in der mir das mitgeteilt wurde.
    Du hast Recht, Kreditkarten unterscheidet man nicht durch Prägung, sondern durch die BIN, Banken vergeben für unterschiedliche Kartentypen, unterschiedliche BINs. Wird bekannt, dass eine BIN für Prepaid Karten vergeben wird, steht sie schnell bei bonitätsabhängigen Akzeptanzstellen auf dem Index. Das gegenläufige Fälle der Akzeptanz bekannt sind, liegt allein daran, dass Service Mitarbeiter die möglichkeit haben, das BIN Ergebnis zu umgehen.
    Autovermietungen sind auch nur Privatunternehmen und haben das Recht auf AGB die Kundengruppen ausschließen. ;-)

    Außerdem hast du meinen Post wohl nicht richtig gelesen, machs am Besten noch einmal. ;-)

  • Andreas:

    Also das Fachsimpeln über die Akzeptantz von Prepaidkarten finde ich super. Fakt ist jedoch, gerade bei der Auovermietung und hier spreche ich aus Erfahrung wird die Karte angesehen. Hat diese keine Hochprägung wird automatisch von einer Prepaidkarte ausgegangen. Ich habe deb Test bei 3 Vermietungen gemacht. Online habe ich zunächst je ein Fahrzeug reserviert. Ich nutze 2 Karten, eine Mastercard ( echte KK ) und füs Internet aus Sicherheitsgründen eine Mastercard prepaid.
    Also zum Test. Sixt, Europcar und Hertz, jeweils ein Fahrzeug online reserviert und dabei die Kreditkartendaten der Prepaidkarte verwendet. In der Buchungsbestätigung steht dann, das die verwendete Karte beim Abholen vorgelegt werden muss.

    Bei Abholung des Fahrzeugs habe ich dann die Prepaidkarte vorgelgt. Die Mitarbeiter schauten und gaben mir die Karte gleich zurück. Ohne die Karte überhaupt durchzuziehen, wurde diese als Prepaidkarte eingestuft und nicht akzeptiert. Die Frage, ob ich noch eine andere Karte habe, beantwortete ich mit EC-Karte. fakt Sixt hätte diese ebenso wie Europcar genommen, Hertz nicht. Viele Fahrzeuge lassen sich mit EC-Karte ebenso anmieten. Nachdem ich dann meine echte KK nahm, die jetzt erst neu ausgegeben wurde (trägt übrigens jetzt auch stadartmäßig den Hinweis Electronic Use Only auf der Rückseite) und hochgeprägt ist, kein Problem. Ohne jedes genaue Hinsehen, durchgezogen und Auto mitgenommen. Bei der Frage woran die Mitarbeiter eine Prepaidkarte erkennen, erhielt ich von alen drei die leiche Aussage “Die Hochprägung fehlt”! Fazit: Einzig und alleine die Hochprägung ist ausschlaggebend.

  • Fars:

    Und eine EC-Karte ist KEINE Prepaid Karte?!

  • Rupert Sieber:

    Eine EC-Karte ist wohl eher ein Debitkarte, weil der Betrag ja direkt vom Girokonto eingezogen wird.

  • Hagbard:

    Ich bin viel unterwegs und habe ebenfalls deutliche Unterschiede in der Akzeptanz von normalen Prepaid-Karten und hochgeprägten erlebt.

    Beispiel 1: Im Urlaub auf Gran Canaria verlangte die Autovermietung (größere spanische Kette http://www.orlandorc.net/) eine Karte. Ich hatte glücklicherweise die Medius-Card dabei. Diese wurde im Ritsch-Ratsch-Verfahren oben rechts auf den Mietvertrag kopiert. Hätte ich nur eine normale Prepaid-Karte gehabt, hätte ich die Kaution in bar hinterlegen müssen.

    Beispiel 2: Ein Hotel einer großen Kette in Berlin. Ich übergab meine Postbank-Prepaid-VISA-Karte. Daraufhin die Dame am Empfang: Damit geht das aber nicht, die Karte kann ich hier ja gar nicht durchziehen. (Ritsch-Ratsch) Haben Sie keine andere?

    Hotels und Autovermietungen mal ausgenommen ist es sicherlich egal, was man für eine Karte nimmt. Möchte man aber auch in diesen Branchen keine Probleme bekommen, ist eine NETELLER oder MEDIUSCARD sehr empfehlenswert.

    Das einzige, das mich bei meiner Neteller-Karte ein wenig stört, ist die Tatsache, daß ich bei sehr vielen Verkaufsstellen immer zusätzlich die PIN eingeben muss. Dies wird aber wohl in Zukunft bei allen Karten der Fall sein.

    Also, bitte verzichtet hier auf irgendwelche besserwisserischen Kommentare, wenn Ihr selbst im realen Leben anscheinend keine Erfahrungen mit verschiedenen Karten gemacht habt. Dies trifft insbesondere auf derartig arrogante und lehrerhafte (und inhaltlich falsche) Kommentare wie den von “Fars” zu.

  • Netzphantom:

    Bezüglich der Pineingabe ist mir auch etwas aufgefallen. Ich kaufe mit meiner Neteller fast jeden Abend an der gleichen Tanke ein. Einmal muss ich den Betrag nur bestätigen und am nächsten Tag muss ich dann wieder den Pin eingeben. Das Gerät ist immer das selbe. Das wechselt täglich.

  • Fars:

    @ Hagbard

    Da muss ich Ihnen KOMPLETT widersprechen!

    Ich habe mit meiner Firma Kreditkarten vertrieben, da wussten die Deutschen nicht mal was „Debit / Prepaid – Karten“ sind. Ich habe 1999 damit begonnen, da hatte ich zunächst Karten aus den USA (u. a. von der Bank of America, AmSout Bank) später Karten aus Spanien (u. a. die 4B MasterCard von der Banco Populare, La Caixa), später dann aus Lettland (u. a. die Paritate Bank (jetzt die Privat Bank), Unibanka, Baltic Trast Bank) usw. vertrieben. Weitere Banken zähle ich nicht mehr auf, weil das zu viel wäre und wir können uns auch gerne treffen und ich zeige Ihnen alle Karten (über 100)!

    ALLE Banken haben jedoch nach und nach die Ausgabe der Karten an die deutschen Kunden eingestellt, weil dieser Kundenkreis (und zwar nur die Deutschen!) so blöde sind, um die Debit Karten, die damals geprägt waren und es noch die Ritch-Ratch Geräten gab, zu überziehen und das Konto nicht mehr auszugleichen. Da waren teilweise Beträge unter 100,- DM dabei und so blöd sind die Kunden gewesen, dass Sie für 100,- DM Ihre Beziehung zu der Bank kaputt gemacht haben.

    Also unterstellen Sie mir bitte nicht, dass ich keine Ahnung hätte, obwohl Sie mich nicht kennen. Des Weiten habe ich Bekannte und Geschäftspartner als Banker und weiß somit viel mehr als „normale“ Verbraucher.

    Zu 90-95% werden Prepaid – Karten akzeptiert und bei der Autovermietung oder im Hotel usw. kann man auch manuell die Kartennummer eingeben, dann wird auch die Karte (Guthaben vorausgesetzt) angenommen, sonst würde man ja auch damit nicht im Internet bezahlen können. Mehr auf diesem Thema gehe ich nicht mehr ein, weil viele das sowieso nicht verstehen und dazu ist meine Zeit zu kostbar. Dann sollten Sie sich eben eine Karte mit „Hochprägung“ und am Besten noch vergoldet besorgen, damit Sie nicht schief angeguckt werden.

    Die PIN Eingabe wird kommen. Bei der Neteller ist das der Fall, weil u. a. in UK schon die Karten nur noch mit PIN Eingabe funktionieren und die Neteller Karte wird ja von der Bank aus Isle of Man heraus gegeben.

  • Carsten:

    Hallo liebe Forumfreunde!
    Mich treibts jobbedingt in die halbe Welt und ich kann dem Herrn Hagbard nur zustimmen. Ich habe keinerlei Schufaprobleme und benutze dennoch aus Prinzip gern Prepaid-bzw.Debitcards.
    Die Akzeptanz von PPKs ist leider gerade bei unseren deutschen “Groß”-Autovermietern relativ gering…eben wegen fehlender Hochprägung. Die AGBs der meisten Vermieter (ggf.auch Hotels) untersagen den Gebrauch dieser Art Karten – mir völlig unverständlich, da bereits in vielen Ländern der Welt (z.B.USA,UK,China,Japan etc.) PPKs absolut gängige Zahlungsmittel sind.
    Im Gegenteil, in den USA beispielsweise gelten “alte hochgeprägte KK” als unschön und out…!!!!
    Aber das ist nunmal so, ändern werden wir das vorerst nicht.
    Mit Neteller, Medius etc. gibts keine Probleme, die Hochprägung machts möglich.
    Es gibt aber eine Möglichkeit die fehlende Hochprägung zu umgehen. Man besorgt sich (wie bei unsrer Airline üblich) Servicecards der Autovermieter, wie die Hertz-Gold-Card.
    Auf dieser sind alle persönlichen,sowie Führerschein-und Kreditkartendaten verzeichnet. Nach Fahrzeuganmietung per Tel. oder Internet wird man beim Abholen des Fahrzeugs in der Regel nur nach der Servicecard gefragt, da ja alle Daten darauf verzeichnet sind. Das genügt zum Anmieten. In einzelnen Fällen wird die KK verlangt eigentlich aber eher unüblich…schließlich ist man ja “Hertz-Gold-Kunde” und soll schnellstmöglich bedient werden.
    Der Spaß kostet eine Jahresgebühr, erleichtert aber weltweit das Anmieten!
    Noch eine brandaktuelle Info zur D-Card!
    Ich habe persönlichen Kontakt zum Unternehmen und weiß daher daß in absehbarer Zeit die Karten mit Hochprägung ausgestellt werden sollen. Nur zu Beginn ist da wohl etwas schiefgelaufen.
    Also, noch bischen Geduld, dann kommt die “echte” hochgeprägte Karte!
    Wer dennochg einen Tipp für weitere “hochgeprägte “Karten hat, bitte reinstellen!!!

  • Josip:

    SAFTIGE GEBÜHREN!!!!Danke!

  • Klecks:

    Fars: Sorry, aber MEINE Erfahrungen -sowohl in D als auch im europäischen Ausland- sehen leider anders aus..
    Als ich geschrieben hatte, dass meine Karte ohne Hochprägung abgelehnt wurde, meinte ich damit NICHT wegen mangelnder Deckung! So dämlich, mit einer ungedeckten Karte ein Auto oder Hotelzimmer mieten zu wollen, bin ich nicht. Nein, in diesen Fällen wurde die Karte gar nicht erst durch das Lesegerät gezogen sondern OHNE PRÜFUNG von vorn herein abgelehnt. In Italien z.B. verlangen die Versicherungen vieler Autovermieter immer noch den Prägedruck der Kreditkarte auf dem Mietvertrag (obwohl mittlerweile überall online bgerechnet wird) – ohne Hochprägung nicht möglich, Karte abgelehnt. Bei einigen wenigen Autovermietern kann man zwar mit der flachen PPK zahlen, muss aber dann die Kaution in bar hinterlegen. Auch einige Hotels lehnen die flachen Karten ab, oft mit der Begründung, sie dürften die Karte nicht annehmen weil die Deckung nicht gesichert sei (klarer Fall von Fehlinformation des Hotelmanagements) :-/

    Fazit: Zumindest in der EU hat die Hochprägung nichts mit Fetischismus oder Angeberei zu tun sondern ist eine Frage der Akzeptanz. Wer nie ein Auto mietet oder nicht viel in Hotels übernachtet, dem reichen die flachen Karten völlig; in Geschäften oder an der Tanke hatte ich noch nie Probleme mit der LBB Prepaid. Weder in D noch im Ausland. Deshalb nutze ich sie auch weiter; erstens gibt es Zinsen aufs Guthaben, zweitens ist sie günstig und drittens kosten Barabhebungen im Ausland gar nix – im Gegensatz zur Net+ ;-)

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