Neben der Mediuscard bietet auch die Webseite LCS-card.de eine Mastercard mit Golddesign ohne Schufaauskunft an. Wie die Mediuscard kommt auch die LCS-Karte von TNL aus Gibraltar, Funktionen und Onlinebanking-Oberfläche sind bei beiden Karten identisch.

LCS-Goldcard – Von Hochprägung ist nirgends die Rede

Die große Preisfrage: Verfügt auch die LCS-Card über eine Hochprägung? Hier lohnt es sich, aufmerksam den genauen Wortlaut der Webseite zu studieren. LCS wirbt mit "edlem Design" und einer "tast- und fühlbaren Prägung". Das edle Design will ich nicht bestreiten, optisch sieht die Karte gut aus. Aber von einer "Hochprägung" ist genaugenommen nirgends die Rede. Und auch die abgebildete Mastercard auf der Startseite sieht aus wie eine gelaserte Karte, nicht wie eine mit Hochprägung.

Nicht alles was "tast- und fühlbar" ist, ist auch eine Hochprägung

Tast- und fühlbar ist natürlich auch die Beschriftung einer gelaserten Karte. Ich kann mit den Fingern deutlich eine Unebenheit auf der Kartenoberfläche spüren, wo der Schriftzug ist. Eine Hochprägung ist das allerdings nicht. Als hochgeprägt werden üblicherweise Karten bezeichnet, die für den Einsatz an Imprintern, sogenannten "Ritsch-Ratsch-geräten geeignet sind. Deren Kartennummer und der Name des Karteninhabers sind nicht gelasert oder gedruckt, sondern rückseitig in die Karte gestanzt, so das sie auf der Vorderseite hervortreten.

Fazit: Wer auf Nummer sicher gehen will, das seine Karte tatsächlich hochgeprägt ist und nicht nur eine "fühl- und tastbare Prägung" besitzt, sollte lieber auf die Mediuscard oder die Dcard setzen. Jedenfalls wird auf der Webseite der LCS-Goldcard nirgendwo eine "Hochprägung" versprochen, weder im Text noch auf der Abbildung der Karte…

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