Medius Prepaid MasterCard
Hallo, weiter geht es mit Teil 2. Bevor wir zum eigentlichen Thema, der schwarzen Mediuscard kommen:  Haben Sie es schon versucht, eine Karte bei der Advanzia-Bank in Luxemburg zu bekommen? Bevor Sie irgendwas anderes probieren, sollten Sie die gebührenfreie Mastercard Gold der Advanziabank anfordern. Einfach, weil es die einzige Karte mit echtem Überziehungsrahmen ist und die Beantragung Sie keinen Cent kostet.

>>Hier gehts direkt zur Mastercard Gold – einfach ausfüllen und abwarten, ob es klappt.

Kommen wir jetzt zur hochgeprägten Mastercard ohne Schufa aus Gibraltar

Eine Münchener Firma vertreibt eine hochgeprägte Mastercard ohne Schufa, die sogenannte Mediuscard. Die Karte fällt durch ein elegantes schwarzes Design auf, besitzt Chip und Magnetstreifen und ist tatsächlich hochgeprägt. Einen Überziehungsrahmen hat die Karte nicht, es ist eine reine Prepaidkarte, aber rein äußerlich soll Sie nach Angeben des Vertreibers nicht von einer herkömmlichen Kreditkarte mit Kreditrahmen zu unterscheiden sein.

Aufgeladen wird die Karte über ein Sammelkonto per Überweisung, Kreditkarte  oder Sofortüberweisung. Es ist außerdem möglich, von einer Mediuscard zu einer anderen Mediuscard Guthaben in Echtzeit zu transferieren, ähnlich wie wir das z.B. von Paypal oder der Wirecard der Wirecardbank kennen.Pfändungssicher ist die Karte auch, da eine Firma auf Gibraltar die Karten ausgibt und verwaltet. Die kartenausgebende Bank dürfte hingegen aus Großbritannien stammen.

Hört sich alles gut an, nicht wahr? OK, soweit zur Schokoladenseite des Angebots. Weniger schön: Unterm Strich ist die Mediuscard nicht gerade billig. Die Karte kostet eine einmalige Austellungsgebühr, einen Jahresbeitrag und dann wird auch noch fast jede Transaktion, sei Beladung, Entladung oder Abhebung am Automaten mit Gebühren belegt. Guthabenzinsen gibt es natürlich keine.  Zusätzlich zu der Jahresgebühr und der einmaligen Gebühr für die Kartenausstellung kommt außerdem noch eine Monatsgebühr – und damit wird zumindest für mich die Schmerzgrenze überschritten. Im ersten Jahr verursacht die Mediuscard damit über 90,-€ feste Kosten, dazu kommen noch Gebühren fürs Aufladen und für Barabhebungen am Geldautomaten.

Die Kartengebühren im Einzelnen:

Einmalige Ausgabegebühr
Hauptkarte (inkl. Kartenerstellung und Versandkosten) € 39,00
Partnerkarte (max. 5 Karten pro Hauptkarte) € 15,00
Jahresgebühr
Hauptkarte € 29,00
Partnerkarte entfällt
sonstige Gebühren
Monatliche Kontoführungsgebühr (je Karte) € 1,99
Bargeldbezug Geldautomat € 4,00
Fremdwährungseinsatz 2,75 %
Bargeldabhebung Bankschalter € 5,00
Ausgehende Überweisung von MEDIUSCARD auf andere MEDIUSCARD € 1,00
Ausgehende Banküberweisung auf ein Konto in Deutschland € 2,50
Aufladung/Ladegebühren
Kredit-/Debitkarte 3,50 %
GiroPay 1,50 %
Sofortüberweisung 2,50 %
paysafecard 5,00 %
Banküberweisung, Bankeinzahlung 0,50 %

Fazit: Schöne Karte, an sich gutes Produkt, vielseitig verwendbar aufgrund der zahlreichen Lademöglichkeiten, aber dreiste Gebühren und ganz entschieden überteuert!  Man sollte sich überlegen, ob die Hochprägung soviel wert ist…

An alle Leser: Gibt es Erfahrungsberichte zur Mediuscard? Wird sie von Autovermietungen akzeptiert? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Bestellen können Sie die Mediuscard unter http://www.mediuscard.de. Allerdings würde ich an Ihrer Stelle damit noch warten, bis wir Ihnen in ein paar Tagen in Teil 3 zeigen, welche Fast-GRATIS-Alternative es zu dieser Karte gibt. Eine hochgeprägte schufafreie Auslands-Mastercard, die noch dazu praktisch kostenfrei ist und alles kann, was die Mediuscard auch kann. Lassen Sie sich überraschen!

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