Was weiß die Schufa wirklich über Sie?
Ganz egal, ob Sie ein Konto eröffnen oder einen Kredit beantragen: Fast bei jeder größeren Aktion bei der Bank müssen Sie eine Schufaklausel unterschreiben. Dadurch wird der Vorgang bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) registriert und gleichzeitig holt die Bank eine Auskunft über Sie ein. Ganz besonders wenn es um Kredite in jeglicher Form geht, führt praktisch kein Weg an der wenig beliebten Schufaauskunft vorbei. Da fast jeder Deutsche ein Girokonto unterhält oder zumindest unterhalten hat, ist auch fast jeder in irgendeiner Form bei der Schufa registriert.Dazu die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen:
“Grundsätzlich sammeln Kreditvereine, auch die Schufa, Daten aus öffentlich zugänglichen Registern. Bei der Schufa ist es noch zusätzlich so, dass sie Mitglieder hat, fast alle Banken und große Unternehmen sind Mitglieder der Schufa, und sie melden bestimmte Daten, dazu sind sie verpflichtet. Dafür bekommen sie von der Schufa auch die Informationen.”
Das können alle möglichen Informationen sein, von schlechtem Zahlungsverhalten bis hin zu Eidesstattlichen Sicherungen oder Mahnverfahren wird alles mögliche beid er Schufa gespeichert. Allerdings bekommt nicht jueder auch alle Informationen zu sehen. Wenn Banken z.B. eine Schufa-Auskunft anfordern, dann erfahren sie, wieviele Girokoten und Kreditkarten der Kunde bereits unterhält, sie erfahren aber nicht bei welchem Kreditinstitut. Wieder andere Infotrmationen bekommen z.B. Versandhäuser oder Mobilfunkbetreiber. Kaufhäuser beispielsweise bekommen von der Schufa nur Auskunft über di eallgemeine Zahlungsmoral eines Kunden.
Privatleute hingegen dürfen jederzeit alle Daten einsehen, die bei der Schufa über sie gespeichert sind. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, hin und wieder mal eine Selbstauskunft einzuholen, um die gespeicherten Daten zu überprüfen. Manchmal wird ein Kreditantrag oder ein Kreditkartenantrag abgelehnt, weil bei der Schufa irrtümlich falsche negative Informationen gespeichert wurden.
Eine solche Schufaauskunft per Post kostet 7,80€, in Niederlassungen der Schufa kann man die gespeicherten Daten kostenlos einsehen. Wer öfter seine Schufadaten überprüfen will, der sollte sich einen Onlinezugang unter www.meine-schufa.de zulegen. Das kostet zwar 15, 60€, dafür hat man dann jederzeit vollen Zugriff auf die Daten und kann jederzeit überprüfen, welche Daten gespeichert sind.
Dort ist auch Ihr Scorewert verzeichnet, ein Punktsystem, das von einem bis 99 Prozentpunkten reicht. Je größer die Zahl, desto kreditwürdiger ist der Verbraucher im Urteil der Schufa und ihrer Mitglieder.

Mit der Schufa ist es ja so eine Sache. Daten sammeln okay, wenn es das wirtschaftliche Doing erleichtert? Auf jeden Fall kann nicht einfach nach den Daten gefragt werden, man muss immer sein Einverständnis geben. Mich hat allerdings auch interessiert was die Schufa über mich gespeichert hat, welchen Score ich habe und wer meine Daten abfragt, deshalb habe ich mich bei meineschufa.de registriert. Momentan gibt es den lebenslangen Onlinezugang zu den Daten und 1 Jahr SmS-Service (man wird informiert, sobald eine Anfrage kommt) für 9,50€ statt ca. 20€. Unter meineschufa.de/gutschein kann man sich mit dem Code “Schufa-Treueaktion” registrieren.