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Yunacard im Test: Zahlen mit Karte aber ohne Konto.


Wir haben sie getestet, die neue Yunacard der Paysafegroup. Die Yunacard ist eine Prepaid-Mastercard ohne Hochprägung, soviel vorab, also nichts für Hochprägungs-Fetischisten. Aber gehen wir der Reihe nach: Die Beantragung der Yunacard fand komplett online statt. Man braucht dazu ein funktionierendes Handy, weil während des Anmeldeprozesses eine SMS mit einem Bestätigungscode empfangen werden muß, sonst funktioniert es nicht. Vorteilhaft ist es auch, wenn man seinen Personalausweis in gescannter Form vorliegen hat, dann kann man die ebenfalls nötige Ausweiskopie gleich hochladen. Man kann den Ausweis aber auch per Fax oder als Papierkopie perPost schicken. Dauert dann natürlich alles etwas länger.

Wenn der Ausweis überprüft wurde, wird das Yunakonto freigeschaltet. Anschließend muß Guthaben auf das Konto geladen werden.

Hier wird es interessant: Die Yunacard kann per Giropay, oder mit einem prepaid-Voucher beladen werden, entweder per Cashticket oder per Paysafecard. Cashticket ist empfehlenswerter, weil die Aufladung per Cashticket keine zusätzlichen Gebühren kostet. Bei Aufladung per Paysafecard bzw. Giropay werden 3-5% vom Aufladebetrag als Gebühren fällig. Dafür ist das Guthaben allerdings auch sofort verfügbar. Bei vielen deutschen prepaidkarten, die oper herkömmlicher Banküberweisung aufgeladen werden, muß man sich schon mal drei bis fünf Tage gedulden, bis das Guthaben verfügbar ist – bei der Yunacard wird in jedem Fall das Guthaben per Echtzeit geladen. Außerdem ist mit den Prepaid-Vouchers natürlich auch anonyme Beladungen möglich – man braucht kein Girokonto mit der Karte in Verbindung bringen.

Nach der Erstaufladung hat es dann nicht mal eine Woche gedauert und die Karte war im Briefkasten. Leider nicht hochgeprägt, aber dafür mit Chip ausgestattet. Ausgegeben wird die Karte von Raphael & Sons plc, einer seit 1787 existierenden britischen Privatbank, die die Karten zusammen mit der Prepaid Program Company Ltd herausgibt, einer Tochtergesellschaft der Paysafegroup.

Im Einsatz haben sich bisher keine Probleme gezeigt, wobei die Karte von Autovermietungen wegen der fehlenden Hochprägung allerdingsnicht akzeptiert werden dürfte. Beim Einkaufen oder Tanken gab es keine Probleme. Es ist allerdings ratsam, die PIN der Karte im Kopf zu haben. Da es sich um eine der neuen Karten mit EMV-Chip handekt, kann es sein daß auch beim Einkaufen an der kasse statt der Unterschrift der PIN abgefragt wird. Das wird in Zukunft immer öfter passieren, denn die Kartenterminals in Deutschland werden jetzt nach und nach auf die neue Chip-Technologie umgerüstet.

Die Yunacard dürfte außerdem so gut wie pfändungssicher sein – schließlich wird die Karte von einer britischen Bank ausgegeben und Verbindungen zu einem deutschen Konto lassen sich vermeiden. Der Höchstaufladebetrag beträgt übrigens 5.000 €, pro Einzel-Ladevorgang können 500,-€ auf die Karte übertragen werden.

Hier gehts zum Anbieter

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8 Kommentare zu „Yunacard im Test: Zahlen mit Karte aber ohne Konto.“

  • josip:

    blauworld.voicecash.de / Mastercard-prepaid/Holand/

    vexcard.com /Mastercard-prepaid/

    Grüße,Josip

  • Fars:

    Das mieten von Autos hat mit der Hochprägung NICHTS zu tun!

    Die Hochprägung wird im Laufe der Zeit komplett verschwinden, weil dafür keine Verwendung mehr gibt, denn die “Rich-Rach” Geräte sind auch zu 99,9% verschwunden.

    Somit kann man auch mit normalen Prepaid-Karte ohne Hochprägung ein Auto mieten – ausreichendes Guthaben vorausgesetzt (am Besten mind. den doppelten Betrag, z. B. wenn die Miete 100,- € kostet, wird der Autovermieter mind. 200,- € blocken)

  • josip:

    Sehr gute Mastercard/Prepaid/ ist MasterCard-Red von PayLife=Austria!
    Grüße,Josip

  • Idaho:

    Braucht man für die Red Mastercard nicht ein Referenzkonto? Bei der Yuna muss ich kein Konto anlegen und kann mittels Cash Ticket ohne Gebühr und anonym und einfach aufladen.

  • Josip:

    IDAHO, für Deutschen = keine Referenzkonto /Red MasterCard/Nur für Österreicher mit wohnsitz in Austria!!
    Beantragung über Reiffeisen Bank Austria..Nimals über PayLife Bank/Nur Österreicher/

    Grüße,Josip

  • Alex09:

    Hallo,

    ich hab mir auch die Yunacard besorgt und festgestellt, dass das mit dem gebührenfreien Aufladen per Cash-Ticket auch Gebühren kostet.
    Und zwar direkt beim Kauf des Cashtickets.
    Es wird automatisch eine Aktivierungsgebühr von 2 Euro pro Ticket, egal welcher Höhe erhoben. Somit lohnt sich Cash-Ticket nur, wenn man grössere Beträge auflädt.

    Hier steht mehr zur Aktivierungsgebühr:
    http://www.cash-ticket.com/de/privat/was/

    —————————————————

    Ich hab mir übrigens auch eine Net+ von Neteller und auch eine Mastecard von Moneybookers beantragt.
    Die Pinnummern beider Karten kamen am selben Tag.
    Mich erstaunte, dass sie den selben Briefumschlag mit der absolut indentischen Absenderadresse hatten.

    Kann es sein, dass Moneybookers und Neteller ein und das selbe ist?

    Alex

  • Julia:

    ne prepaid die man mit dem cah-ticket laden kann..find ich eine echt gute idee, weils halt auch bei kurzfristigigem gebrauch geht (alles andere fand ich unpraktisch).
    btw:..hochprägung höre ich in diesem zusammenhang zum ersten mal:D..wieder was gelernt hehe

  • Armin:

    Hallo,

    ich habe mir auch die Yunacard bestellt und mal eine Frage an alle Yunacard-Besitzer. Ich will meinen alten Krempel vom Dachboden verkaufen und die erzielten Erlöse direkt auf die Yunacard überweisen lassen (also von dritten).

    Welche Daten muss ich den Käufern angeben?
    Reicht meine Kartennummer mit meinem Namen aus?

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