2014 – Der Jahresrückblick in Sachen schufafreie Kreditkarten

  • 27. Dezember 2014
Kreditkarten mit Hochprägung

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu, aus diesem Anlaß noch einmal ein kleiner Rückblick. Im Jahr 2014 sind eine Menge interessante Entwicklungen angestoßen worden, die sich wahrscheinlich erst 2015 auswirken werden. Mit Avuba und Number26 sind zwei interessante neue Anbieter dabei, den Markt zu betreten und wir können alle sehr gespannt sein, wie sich diese Gratis-Angebote langfristig auf die Preise von Prepaid Kreditkarten und schufafreie Girokonten auswirken wird. Ich kann mir zum Beispiel kaum vorstellen, dass Anbieter, die Girokonten mit Prepaid-Karten als Kombi verkaufen und dafür weit mehr als 100 Euro Gebühren pro Jahr berechnen in Zukunft noch konkurrenzfähig sein werden. Zumindest nicht, wenn es sich um deutsche Anbieter handelt… Anders mag es sein, wenn es sich um ausländische Anbieter handelt, die neben einem höheren Maß an Diskretion als in Deutschland auch noch zusätzliche Optionen für die Ein- und Auszahlung anbieten und Funktionen wie Karte-zu-Karte-Transfers ermöglichen.

Die besten schufafreien Angebote 2014

Im Jahr 2014 hat es nicht allzuviel Neues gegeben. Die 3 Top-Kreditkarten im Jahr 2014 sind im Wesentlichen dieselben wie im Jahr davor. Bei den reinen Kreditkarten – also ohne Girokonto haben wir gleich 3 hochgeprägte Karten:

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1.) Die Viabuy Prepaid Mastercard: Auch im Jahr 2014 hat sich die Erfolgsstory der Viabuy Prepaid Mastercard fortgesetzt. Ich nutze die Karte nach wie vor selbst und bin nach wie vor vor allem aufgrund des großen Funktionsumfangs von dem Produkt überzeugt. Es gibt derzeit kaum eine Prepaid Mastercard, die nicht nur hochgeprägt ist, sondern auch noch über ein so umfangreiches Instrumentarium für Ein- und Auszahlungen verfügt und innerhalb gewisser Grenzen sogar als Girokontoersatz geeignet ist. Häufigere Überweisungen würde ich allerdings doch besser mit einem richtigen Girokonto ausführen, denn bei neuen unbekannten Einzahlern auf das Kartenkonto wird er eingehende Betrag aus Sicherheitsgründen jeweils 14 Tage blockiert – ein etwas unbequemes Verfahren, dass schon häufiger für Missstimmungen bei Viabuy-Kunden gesorgt hat. Ich persönlich kann diese Karte jedenfalls nach wie vor empfehlen

Artikel über die Viabuy Mastercard:

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Kalixa Prepaid Mastercard - noch im alten Design

Kalixa Prepaid Mastercard – noch im alten Design

2.) Kalixa Prepaid Mastercard: Die Kalixa Prepaid Mastercard war schon immer eines der Angebote mit dem besten Gegenwert fürs Geld – Die Karte kostet nach wie vor nur einmalige Gebühr von 9,90 Euro und verursacht ansonsten keinerlei laufende Gebühren. Besonders für Reisende ist von Vorteil, dass keine Fremdwährungsgebühren bei der Kalixa Card anfallen. Dass die Karte jetzt neuerdings auch noch hochgeprägt ist, wertet die ohnehin schon gute schufafreie Mastercard noch zusätzlich auf.

Ein kleiner Wermutstropfen ist aber nach wie vor das geringe Limit für Barabhebungen – wer im Ausland größere Mengen Cash abheben will, sollte sich für eine andere Karte entscheiden. Aber bei dem geringen Preis der Kalixa Prepaid Mastercard kann man sich getrost auch die Kalixa als Zweit oder Drittkarte zulegen…

Artikel über die Kalixa Prepaid Mastercard

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Neteller prepaid Mastercard

Neteller Prepaid Mastercard

3.) Neteller Prepaid Mastercard: Die Neteller Karte spielt in einer ähnlichen Liga wie die Kalixa-Karte, ist aber deutlich flexibler was größere Barabhebungen betrifft. Da Neteller häufig für Gambling und Forex-Seiten benutzt wird, können mit dem Netellerkonto wesentliche größere Summen bewegt werden als mit den beiden anderen Anbietern. Auch wird bei Transaktionen mit der Neteller-Karte meistens die PIN abgefragt – zusätzlich zur Unterschrift. Jedenfalls habe ich beim Einsatz der Karte in Thailand diese Erfahrung gemacht.

Vorteilhaft: Die Neteller Prepaid Mastercard ist bereits eit etlichen Jahren auf dem Markt und Neteller ist ein langjährig etabliertes Unternehmen. Eine ideale Karte nicht nur für alle Zocker und Wetter, sondern auch für alle, die eine zuverlässige und weltweit einsetzbare Kreditkarte suchen. Nebenbei gesagt ist die Neteller Karte in einer ganzen reihe von unterschiedlichen Währungen erhältlich.

Artikel über die Neteller Prepaid Mastercard

Nepper, Schlepper Bauernfänger: Die Abzocke geht weiter.

Leider hat es auch im Jahr 2014 wieder eine ganze Menge schufafreier Angebote gegeben, die irgendwo in der Grauzone zwischen Betrug und legaler Abzocke anzusiedeln waren. Und einige Angebote die schlicht unvorteilhaft und überteuert sind… Leider befinden sich viele Menschen mit negativer Schufa in einer finanziellen Notlage und brauchen dringend Geld – Ein verständlicher Wunsch, der von unseriösen Anbietern mit falschen Versprechungen genährt wird um die Opfer dann per Vorkasse um ihr ohnehin weniges Geld zu bringen.

Besondere Skepsis ist angebracht, wenn Anbieter mit Krediten locken und im Vorfeld Gebühren oder sonstige Kosten per Nachnahme bezahlt haben möchten. Nur allzu oft heißt es dann hinterher: „Außer Spesen nichts gewesen“. Seriöse Anbieter bieten Kreditkarten oder die Vermittlung von Darlehen normalerweise nicht gegen Vorkasse per Nachnahme an. Im Gegensatz zu einer Lastschrift gibt es bei einer Nachnahme auch praktisch keine Möglichkeit, das Geld zurückzuholen.

Ansonsten ist es immer ratsam, sich auf den bekannten „gesunden Menschenverstand“ zu verlassen. Wenn ein Angebot sich zu schön anhört, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch.

Kreditkarten ohne Schufa: Was erwartet uns 2015?

2015 verspricht spannend zu werden – nicht nur für die Nutzer von schufafreien Kreditkarten und Girokonten, sondern für das gesamte Finanzwesen. Mit Avuba und Number 26 gibt es gleich zwei extrem kundenfreundliche Gratis-Girokonten mit Prepaid Mastercard, die sich massiv von den bisherigen Angeboten absetzen.

Artikel zu Avuba und Number 26:

Auch die Fidor Bank wird ihrem Kontopaket neue Funktionen hinzufügen, so ist seitens der Fidor Bank geplant, ähnliche Statistikfunktionen wie bei Avuba und Number26 zur Verfügung zu stellen, mit denen der Kontoinhaber sein persönliches Ausgabeverhalten statistisch aufbereiten und auswerten kann. (Zeit wird es auch, denn selbst die eher biedere Postbank bietet auf ihrer iOS-App schon so etwas an. Allerdings ist das Postbankkonto auch weder schufafrei noch zum Nulltarif.)

Es wäre schön, wenn die neuen Anbieter etwas zusätzlichen frischen Wind in die Angebote vor allem der deutschen Anbieter bringen – denn viele Angebote sind immer noch viel zu teuer.

 

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Über den Autor Markus Gäthke

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