Bitgold Mastercard: Eine Debitkarte mit Goldwährung

Bitgold Mastercard

Da im Moment in Deutschland nicht viel Aufregendes passiert, möchte ich mal wieder eine etwas exotischere Karte vorstellen. Und zwar eine Mastercard, die einige Besonderheiten haben wird und vermutlich aus Kanada stammen wird. Dort hat vor einigen Monaten das Startup Bitgold den Betrieb aufgenommen. Bitgold will Gold wieder zur Währung machen und ermöglicht es online den An- und Verkauf von Gold. Das Gold wird in Form von Goldbarren in Tresoranlagen der Firma Brinks rund um die Welt gelagert, wobei die meisten Lagerstätten sich ausserhalb der Europas und Nordamerikas befinden.

Man kann sowohl Goldguthaben von einem Nutzerkonto zum anderen übertragen als sich auch das Gold ganz handfest in Barrenform (bei größeren Mengen) oder in Form von kleinen Würfeln 10g auszahlen und nach Hause schicken lassen.

Hier klicken, um kostenlos ein Bitgold-Konto zu eröffnen

Bald kommt die Bitgold Debit Mastercard für alle!

Bitgold Debitcard

Bitgold Mastercard

In wenigen Wochen soll das Angebot zudem um eine Debitcard erweitert werden. Dabei soll es sich um eine Mastercard handeln, mit der man direkt auf das Goldguthaben zugreifen kann. Mit welcher Bank die Kartenausgabe stattfinden soll oder Bitgold sich selbst um eine Lizenz zur Ausgabe von Mastercards bemühen will, ist mir zur Zeit noch nicht bekannt. Für Kunden mit sehr hohen Einlagen soll sogar eine Visacard, die komplett aus Gold gefertigt ist, geplant sein. Dazu ist bisher aber wenig in erfahrung zu bringen, so dass ich mir hier auf die geplante Debitcard beschränken will.

Ich finde das ist eine sehr interessante Sache, denn das Konto bietet interessante Features:

Es kann per

  • Überweisung
  • Kreditkarte
  • und anonym per Bitcoin
  • aufgeladen werden.

Durch den Sitz der Firma in Kanada dürften Guthaben nahezu pfändungssicher sein. Das Gold ist sicher in Tresoranlagen in Hongkong, Singapur, Zürich und Dubai verwahrt. Das Guthaben ist vor Währungskrisen wie Sie sich jetzt in Griechenland abspielen geschützt. Man kann sich übrigens den Standort aussuchen, an dem das Gold gelagert werden soll – oder auch das Gold auf mehrere Standorte verteilen.

In Kürze soll der Service auch noch um die Option ergänzt werden, Rechnungen über Bitgold bezahlen zu können – es wäre dann möglich, Zahlungen von Dritten auf ein Bitgold-Konto zu empfangen.

Hier klicken um gratis ein Bitgoldkonto zu eröffnen

Ist Bitgold ein seriöses Unternehmen?

Natürlichstellt sich die Frage, ob es sich bei Bitgold um ein vertrauenswürdiges Unternehmen handelt. Die Frage kann erfreulicherweise mit Ja beantwortet werden. Die Gründer des Service GoldMoney, mit dem unter anderem auch die Fidor Bank zusammenarbeitet, sind bei Bitgold eingestiegen und wollen die Features von Bitgold auch bei GoldMoney verfügbar machen. Es scheint so, als wenn beide Unternehmen mehr oder weniger zusammengelegt werden sollen.

Einfache und unkomplizierte Kontoeröffnung bei Bitgold

Die Kontoeröffnung ist online in wenigen Minuten erledigt und erfodert lediglich eine Passkopie und einen Adressnachweis in Form einer Verbrauchsrechnung (kann online hochgeladen werden). Schon wenige Minuten später kann Guthaben auf das Konto eingezahlt werden.

Fazit: Wenn die Debitkarte tatsächlich in wenigen Wochen erscheint, wie versprochen, dann könnte Bitgold eine interessante Alternative zu herkömmlichen Prepaidkarten bieten. Besonders interessant ist die Möglichkeit der anonymen Aufladung per Bitcoin, wie wir sie auch bei der in Hongkong ansässigen ANX Debitcard und seit einiger Zeit auch bei der Neteller Debitcard vorfinden. Dazu wird es bald noch einen weiteren Bericht geben.

Hier klicken um ein Bitgoldkonto zu eröffnen

Was halten Sie von Bitgold? NutzenSie diesen Service schon? Könnten Sie sich vorstellen ein Bitgoldkonto zu eröffnen und Gold als Zahlungsmittel zu benutzen? Ich freue mich auf Ihre Meinung!

[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

Über den Autor Markus Gäthke

Zuverlässige Informationen über schufafreie Kreditkarten. Seit 2008 informiert Markus Gäthke auf diesem Blog über schufafreie Kreditkarten. Was als Hobbyprojekt begann, ist inzwischen die wohl umfangreichste Webseite zu diesem Thema.

Schreiben Sie einen Kommentar:

1 Kommentar
Schreiben Sie eine Antwort