Top oder Flop: Neue UnionPay Debitcard aus China!

Endlich mal wieder interessante News: Es gibt eine neue UnionPay Debitcard aus China. Es handelt sich um eine UnionPay-Karte, soweit auf der Abbildung erkennbar , mit Hochprägung. UnionPay ist das chinesische Gegenstück zu Visa und Mastercard und findet nicht nur innerhalb Chinas, sondern auch weltweit immer mehr Akzeptanz. So werden beispielsweise auch an deutschen Geldautomaten, die zum Sparkassenverbund gehören, UnionPay-Karten für Barabhebungen akzeptiert. In Südostasien, z.B. hier in Thailand, in Singapur oder Malaysia werden die UnionPay-Karten auch im Einzelhandel.

Grundsätzlich ist also UnionPay eine interessante Alternative zu Visa oder Mastercard und wird sicherlich in den nächsten Jahren noch weiter an Bedeutung gewinnen.

Vertrieben wird die Karte von der Firma PayOPM, die mir bis dato unbekannt war. Die Karte hingegen wird von Transact24 herausgegeben, die auch als Herausgeber einiger Visakarten in Erscheinung treten, über die ich auch in diesem Blog bereits berichtet hatte. PAYOPM scheint sich besonders an Kunden in Mexico zu richten, da einige FAQs ausdrücklich auf Fragen zum Einsatz der e-Wallet in Mexico eingehen.

Anscheinend ist auch geplant, zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Karten zu vertreiben, bisher kann aber nur die chinesische UnionPay-Karte über die Webseite bestellt werden.

Die UnionPay Debitcard von PAYOPM – Was kostet es?

Leider muss ich sagen, dass die UnionPay Debitcard sich preislich eher im oberen Bereich bewegt. 5,- Euro pro Barabhebung finde ich hart an der Schmerzgrenze. Den Ausgabepreis von 30,- Euro für die Karte könnte man dagegen verschmerzen. Was gar nicht geht snd hingegen die Gebührne für Einzahlungen. 3 % Ladegebühren von jeder Einzahlung finde ich persönlich zu teuer. Der Maximalbetrag, der pro Monat auf das Kartenkonto eingezahlt werden kann, beträgt 5.500 Euro. Eine Einzahlung ist offenbar per Bitcoin ebenso möglich wie mit einer herkömmlichen Banküberweisung.

An die e-Wallet angegliedert ist ein Online-Marktplatz, wo Händler Waren und Dienstleistungen anbieten. Natürlich wird dort auch mit PAYOPM gezahlt.

Die Bitcoin-Debitcard von ANX erscheint mir auf jedem Fall als die preiswertere Alternative.

Wie seriös ist das Angebot?

Ich habe das Angebot nicht selbst getestet und kann daher auch nichts zur Seriosität aussagen. Die Firma PAYOPM hat ihren Sitz in Panama – eine klassische Offshorefirma. Transact24, die die UnionPay Debitcard herausgeben, haben einen Firmensitz in Hongkong. Damit ist klar, das Einlagen in dieser e-Wallet jedenfalls keiner Einlagensicherung unterliegen. Sollte die Briefkastenfirma in Panama von heute auf morgen ihre Pforten schließen, dann dürften eventuelle Einlagen auf der e-Wallet futsch sein. Kontoeröffnung also auf eigene Gefahr.

Wie sieht die PAYOPM-Karte aus? Gibt es keine Abbildungen?

Hier geht es zur Webseite des Anbieters, wo es auch eine Abbildung der UnionPay Debitcard gibt. Warum ich auf diesem Blog keine eingebunden habe? Weil Transact24 sich in der Vergangenheit leider wenig kooperativ gezeigt haben und mich aufgefordert hatten, Abbildungen der T24 Prepaid Visa zu löschen.

Frage: Hat bereits jemand diese UnionPay Debitcard und gibt es irgendwelche Erfahrungswerte im Umgang mit PAYOPM?

 

Über den Autor Markus Gäthke

Zuverlässige Informationen über schufafreie Kreditkarten. Seit 2008 informiert Markus Gäthke auf diesem Blog über schufafreie Kreditkarten. Was als Hobbyprojekt begann, ist inzwischen die wohl umfangreichste Webseite zu diesem Thema.

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