Vorsicht! Gebührenfalle. Wie Prepaid-Kreditkarten zu Geldvernichtern werden

Was Sie wissen müssen, damit Ihre Prepaid-Kreditkarte kein teures Vergnügen wird.

Das Angebot an Prepaid-Kreditkarten ist auf den ersten Blick enorm groß  geworden. Und so umfangreich wie das Angebot an verschiedenen Karten ist auch die Zahl der Gebühren, die die einzelnen Anbieter erheben. Es gibt Prepaid-Kreditkarten, die fast zum Nulltarif erhältlich sind – und es gibt welche die schnell hundert Euro oder sogar mehrere hundert Euro Gebühren im Jahr kosten, je nach Intensität der Benutzung.

Gängige Praxis bei Prepaid-Kreditkarten: Die Jahresgebühr

DIe meisten Prepaid-Kreditkarten-Anbieter verlangen eine mehr oder weniger große Jahresgebühr. Meist liegt die irgendwo im Bereich von zwanzig bis fünfzig EURO und damit sollten dann eigentlich ein Großteil der Gebühren angedeckt sein. Doch Vorsicht, es gibt auch Anbieter, die gleich für zwei oder mehr Jahre die Jahresgebühren im Voraus erheben.

Optisch kleiner: Monatsgebühren

Manche Kreditkartenanbieter verteilen die Jahresgebühren auch auf Monate und rechnen sie optisch in optisch kleinere Monatsgebühren um. Günstiger wird es dadurch meist nicht, an der Höhe der laufenden Gebühren ändert isch dadurch nichts wesentliches. Im Gegenteil. Manche Karte mit monatlichen Gebühren entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als besonders überteuert.

Dreist: Jahresgebühren plus Monatsgebühren

Vor allem manche ausländischen Anbieter zwacken Gebühren ab, wo es nur geht – ein besonderes Ärgernis: Monatliche Servicegebühren zusätzlich zur Jahresgebühr. Meist ein scheinbar kleiner monatlicher Betrag der zusätzlich zur Jahresgebühr erhoben wird. Unserer Meinung nach ist das ein guter Grund, von einer Prepaid-Kreditkarte Abstand zu nehmen.

Ärgerlich und unnötig: Einmalige Setupgebühren

Es gibt schufafreie Kreditkarten, bei denen sind Sie außer mit Jahres- und Monatsgebühr auch gleich noch mt einer einmaligen Setupgebühr dabei – dafür daß der Kartenanbieter ish cüberhaupt mit der Bearbeitungihres Antrags befaßt.

Finden Sie das angemessen? Wir meinen,ein weiterer Fall von unsinniger Gebührenschinderei. OK, wenn es ein geringer Betrag ist und nicht auch noch horrende Jahres- und Monatsgebühren erhoben werden, läßt sich vielleicht darüber reden. Es hängt ja immer auch davon ab, weche Gebühren sonst noch verlangt werden. Aber im regefall sind Abieter mit hohen Setupgebühren auch sonst nicht gerade die Preiswertesten.

Bares kostet bares Geld – Gebühren am Geldautomaten

Hier kassieren alle – bei Barabhebungen am Geldautomaten werden bei fast allen Kreditkartenanbietern um die vier bis sechs Euro Gebühren fällig. Manchmal auc nochmehr, wenn stattdessen ein prozentualer Betrag der Auszahlungsumme abgezwackt wird. Tip: Zum Geld abheben lieber die EC- oder Kundenkarte der Hausbank verwenden. Eine Prepaid-Kreditkarte ist in erster Linie gedacht, um damit zu bezahlen, nicht um Bargeld damit abzuheben.

Konto aufladen kann teuer werden

Natürlich gibt es noch mehr Gebühren: Zahlen Sie doch einfach jedesmal, wenn Sie Guthaben auf Ihr Prepaid-Kreditkartenkonto übetragen. So kann das Aufladen von Kreditkarten mit etwas „exotischeren“ Verfahren wie Ukash oder per Paysafecard schon mal 5 – 6% Gebühren kosten. Manche Anbieter knapsen aber auch bei simplen Überweisungen per Bankkonto nochmal 1-2% ab. – sonst entwickelt sich Ihre schufafreie Prepaid-Kreditkarte schnell zu einer Art Anti-Sparbuch mit mehren Prozent Schwund bei jeder Transaktion.

Das geht natürlich auch umgekehrt – Abheben kann auch Geld kosten

Natürlich, wenn man fürs Aufladen kassieren kann, kann man auch fürs Abheben kassieren. Bei manchen Anbietern wird auch bei der Rückzahlung von Guthaben nochmal zugelangt… Kein Kommentar… Oder doch, wir halten es für ziemlich dreist, Gebühren dafür zu berechnen, daß man Ihr Guthaben wieder rausrückt.

Allerhand dreister Kleinkram

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Manche Prepaid-Kartenanbieter muß man schon für ihre Fantasie beim Kreiieren von Gebühren bewundern:

  • Da wird für das Überprüfen der Identität des Kunden eine Gebühr berechnet,
  • für Guthabenübertragungen von Karte zu Karte,
  • für Ersatzkarten bei Verlust sowieso und schließlich und endlich auch noch einmal
  • für das Beenden der Vertragsbeziehung. Ja ganz recht, es kann auch nochmal was kosten, das Ding wieder los zu werden.

Darum: Lesen Sie immer das Kleingedruckte mit den Gebührenaufstellungen, wo tatsächlich aufgelistet wird, welche Kosten tatsächlich anfallen Auf den ersten Blick ist dies bei kaum einem Annbieter wirklich zu sehen. Lesen Sie immer die Gebührentabelle und rechnen Sie zusammen, was der Spaß im Jahr kosten wird.

Welches sind die günstigsten Prepaid-Kreditkarten?

Folgende Prepaid-Kreditkarten können wir aufgrund Ihrer extrem günstigen Gebührenstruktur bedenkenlos empfehlen:

  • Neteller net+ Mastercard (mit Hochprägung)
  • Kalixa Mastercard

Faire Konditionen bieten auch

Diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es handelt sich lediglich um ein paar Beispiele von Kartenanbietern, denen Sie in jedem Fall vertrauen können. Recherchieren Sie in jedem Fall selbst und nehmen Sie immer die Preisliste der Anbieter genau unter die Lupe!

Über den Autor Markus Gäthke

Zuverlässige Informationen über schufafreie Kreditkarten. Seit 2008 informiert Markus Gäthke auf diesem Blog über schufafreie Kreditkarten. Was als Hobbyprojekt begann, ist inzwischen die wohl umfangreichste Webseite zu diesem Thema.

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