Kreditkarten ohne Schufa

Kreditkarten ohne Schufa

Sie suchen nach einer schufafreien Kreditkarte oder einem neuen Girokonto?

Kreditkarten-ohne-Schufa.info bietet seit zehn Jahren Informationen über schufafreie Kreditkarten, Girokonten ohne Bonitätsprüfung und Karten und Konten aus dem Ausland. Sie finden hier regelmäßig Informationen zu den wichtigsten Zahlungskonten, die auf dem Markt erhältlich sind.

Herkömmliche Kreditkarten beinhalten einen Kreditrahmen. In der klassischen Variante räumt Ihnen Ihr eBank oder der Kartenherausgeber einen Kredit auf Ihre Kreditkarte ein. Die Höhe dieses Kredits orientiert sich meistens an Ihrem monatlichen Einkommen und an Ihrer allgemeinen Kreditwürdigkeit. Letztere wird meistens durch eine Anfrage bei der Schufa ermittelt.

Zwei verschiedene Arten von Kreditkarten

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Kreditkarten mit Verfügungsrahmen: Karten mit einem sogenannten Revolving Credit und Chargekarten.

Karten mit einem Revolving Credit, einem sogenannten „revolvierenden Kredit“ räumen dem Inhaber der Karte einen bestimmten Verfügungsrahmen ein. Zum Beispiel in Höhe von zwei oder drei Monatsgehältern. Auf den in Anspruch genommenen Verfügungsrahmen muss eine Mindestrate entrichtet werden, die meistens recht niedrig angesetzt ist. Durch die niedrige Rate dauert die Rückzahlung sehr lange. Allerdings kann der Karteninhaber selbstständig Guthaben auf das Kartenkonto überweisen und so die Rückzahlung des aufgelaufenen Saldos entsprechend beschleunigen.

Dazu fallen monatlich Zinsen an, die oft recht beachtlich sind. Auf diese Weise können Karten mit einem revolvierenden Kreditrahmen durch die oft beträchtliche Zinsbelastung auf Dauer sehr teuer werden. Langfristig kann so der Weg in eine andauernde Verschuldung geebnet werden. Insbesondere in den USA sind diese Karten sehr populär. Aber auch in Deutschland gibt es Anbieter solcher Karten.

Um eine Karte mit so einem Kreditrahmen zu bekommen, müssen Sie immer ein regelmäßiges Einkommen und eine einwandfreie Bonität nachweisen, ansonsten wird die Bank Ihren Antrag immer ablehnen, weil die Sicherung der Rückzahlung sonst nicht gewährleistet. Als Kreditkarte ohne Schufa sind solche Karten jedenfalls nicht erhältlich.

Eine weitere Variante der Kreditkarte ist die Chargekarte. Bei diesem Typ Kreditkarte erhalten Sie ebenfalls einen Kreditrahmen, der sich an Ihrem Gehalt und Ihrer Bonität orientiert. Es ist jedoch keine Ratenzahlung vorgesehen, sondern sie zahlen jeden Monat regelmäßig den gesamten aufgelaufenen Betrag. Der Kartensaldo wird also am ersten jeden Monats immer wieder auf Null gesetzt. Auf diesen Weise wird das Kartenkonto immer wieder ausgelichen und es wird eine langfristige Verschuldung vermieden. Allerdings kann je nach Nutzung der Karte eine beachtliche monatliche rechnung zusammen kommen, die ausgeglichen werden muss.

Keine echte Kreditkarte: Die Debitkarte.

Die Debitkarte sieht äußerlich wie eine ganz normale Visa oder Mastercard aus. Sie gewährt aber keinen echten Überziehungsrahmen. Jeder Umsatz, der mit so einer Debitkarte getätigt wird, wird direkt dem zu der Karte gehörigen Bankkonto belastet. Wenn das Bankkonto auf Guthabenbasis geführt wird, ist keine Verschuldung möglich. Kann das Bankkonto überzogen werden, weil ein Dispositionskredit vorhanden ist, so kann auf diese Weise auch mit der Debitkarte eine Verschuldung herbeigeführt werden.

Allerdings basiert die Schuld dann auf dem Dispo des Bankkontos, nicht auf der Karte als solchen. Die Debitkarte ist leichter zu bekommen als eine Kreditkarte mit einem echten Kreditrahmen. Eine Kreditkarte ohne Schufa ist aber auch die Debitkarte nicht im engeren Sinne. Die Debitkarte hat den großen Vorteil, dass eine Verschuldung damit nur in sehr begrenztem Rahmen stattfinden kann. Spätestens wenn der Dispo ausgereizt ist, ist Schluss.

Kreditkarten ohne Schufa: Prepaid-Kreditkarten

Kreditkarten ohne Schufa sind meist Prepaid-Kreditkarten. Es handelt sich dabei um Visa oder Mastercard, die vor Gebrauch erst mit Guthaben aufgeladen werden. Verfügungen mit der Karte können nur in dem Umfang vorgenommen werden, in dem sich Guthaben auf dem Kartenkonto befindet. Die Aufladung kann auf klassischem Wege per Überweisung geschehen. Es gibt auch Prepaid-Kreditkarten die eine Einzahlung von Guthaben auf alternativen Wegen ermöglichen. Das können zum Beispiel sein:

  • Andere Kreditkarten
  • Voucher
  • Sofortüberweisung
  • Giropay
  • Kryptowährungen
  • Bareinzahlung
  • Western Union

Bei Prepaid-Kreditkarten ist keinerlei Verschuldung möglich. Genau genommen handelt es sich also gar nicht um Kreditkarten, sondern man müsste eigentlich eher von Zahlungskarten sprechen. Da sich die Bezeichnung „Prepaid-Kreditkarten“ aber durchgesetzt hat, wollen wir es dabei belassen.

Im großen und Ganzen können die Prepaid-Kreditkarten genauso eingesetzt werden wie normale Kreditkarten. Allerdings kann es bei manchen Autovermietungen und Hotels zu Problemen kommen. Die Kreditkarten ohne Schufa werden hier manchmal nicht als vollwertiges Zahlungsmittel akzeptiert. Das kann dann zupeinlichen Situationen führen. Bei Tankstellen und Hotels kann es außerdem vorkommen, das Guthaben der Karte für einige Zeit als Sicherheitsleistung geblockt werden. Man sollte also beim Aufladen der Karte mit Guthaben ruhig etwas großzügiger sein.

Die Gebühren von Kreditkarten ohne Schufa sind oft höher als die Gebühren der Karten mit Kreditrahmen, die oft sogar völlig gebührenfrei sind. Kein Wunder, schließlich kann an diesen Karten ja nichts durch Überziehungszinsen verdient werden. Daher wird meistens eine Ausgabegebühr und manchmal auch noch eine Jahresgebühr oder Monatsgebühr für die Karte fällig.

Wer oder was ist eigentlich die Schufa?

Bei der Schufa handelt es sich um die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Dieses Unternehmen führt eine große Datenbank, in der die meisten Bankkonten und laufenden Verbindlichkeiten der meisten Bundesbürger festgehalten werden. Ratenkredite, Bankkonten, Mobilfunkverträge, fast alles wird in der Schufa festgehalten.

Es wird dabei festgehalten, wie hoch die Verbindlichkeiten sind und ob es bei der Rückzahlung irgendwelche Probleme gegeben hat. Jeder, der in der Schufa eingetragen wird, bekommt einen sogenannten Schufa-Score. Dieser Schufa-Score zeigt an, wie kreditwürdig jemand ist.

Je weniger kreditwürdig er ist, desto geringer der Score. Wenn Sie schon einmal einen Mahnbescheid oder Vollstreckungsbescheid bekommen haben oder sogar schon die eidesstattliche Versicherung ablegen mussten, werden Sie einen sehr niedrigen Schufascore bekommen. Mit einem negativem Schufa-Score bekommt man schnell große Probleme. Ein vernünftiges Bankkonto mit einer Kreditkarte bekommt man nur unter großen Problemen, wenn man eine negative Schufaauskunft hat.

Wesentlich einfacher ist es, wenn die Schufaauskunft Blütenweiß ist. Zum Gkück gibt es auch Kreditkarten ohne Schufa, für die keine Auskunft und kein Bonitätsnachweis erforderlich ist. Die Schufa steht aufgrund ihrer Datensammelwut immer wieder in der Kritik, denn es ist immer wieder zu fehlerhaften Einträgen in der Schufa-Datenbank gekommen. Menschen bekamen einen negativen Eintrag, die in Wirklichkeit alle ihre Schulden bezahlt hatten und sich nichts zu schulden haben kommen lassen. Oder es wurden längst verjährte Vorfälle nicht aus der Datenbank entfernt. Auf diese Weise kann es schnell dazu kommen, dass ein Eintrag in der Schufa auch viele Jahre später noch große Probleme bereiten kann.

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