Vivid Money und Revolut im Vergleich: Welches Girokonto ist besser?

Mit Vivid Money und Revolut gibt es zwei Fintech-Banken, die beide ein attraktives Girokonto bieten. Dennoch unterscheiden sich die Angebote der beiden Onlinebanken deutlich. Beide bieten schon einmal ein kostenloses Girokonto ohne irgendwelche Zugangsvoraussetzungen. Es ist weder ein Gehaltsnachweis noch eine Schufaabfrage erforderlich und die Kontoeröfffnung ist bei beiden Anbietern in wenigen Minuten online erledigt. Aber welches Konto bietet mehr Funktionen und wo fährt man günstiger, was die Gebühren betrifft?

Revolut: Das Schweizer Taschenmesser für alle persönlichen Finanzen.

Keine Frage: Revolut besticht vor allem durch den enormen Funktionsumfang. Revolut ist mehr als ein reines Girokonto, es ist eher so etwas wie ein Schweizer Taschenmesser für alle Geldangelegenheiten:

Fintech Girokonten

Es bietet die Möglichkeit Unterkonten in allen möglichen Fremdwährungen einzurichten und auch direkte Überweisungen in einigen Fremdwährungen zu empfangen. Eine ziemlich einmalige Funktion, die so nur wenige Konten (unter anderen Transferwise) bieten. Daneben lassen sich natürlich die üblichen Zahlungsfunktionen ausführen:

  • Sepa-Überweisungen
  • Daueraufträge
  • Überweisungen per SWIFT ins Ausland

Guthabeneinzahlungen sind bei Revolut auf verschiedenen Wegen möglich:

  • Mit einer Kreditkarte
  • Per Debitkarte
  • Durch herkömmlicher Banküberweisung.

Vielleicht ist noch bemerkenswert, dass man bei Revolut eine Litauische IBAN, da Revolut nicht mit einer deutschen Bank zusammenarbeitet, sondern eine Litauische Bankenlizenz hat.

Weitere Funktionen von Revolut.

Revolut kann mehr als nur Zahlungsverkehr. Revolut bietet auch die Möglichkeit in Aktien, Kryptowährungen und einige Güter wie Gold und Silber zu investieren.

Zum einen gibt es sogenannte Vaults. Sie sind vor allem gedacht, um Geld für Anschaffungen oder Urlaube auf die Seite zu legen. Und zum anderen gibt es die Möglichkeit, Geld ernsthaft zu investieren.

Das Revolut Aktiendepot

Revolut bietet die Möglichkeit, in eine Auswahl von internationalen AKtien zu investieren. Auswahl bedeutet, dass nicht alle Aktien die man bei breiter aufgestellten Brokern wie z.B. Trade Republic bekommt verfügbar sind. Exotischere und unbekanntere Unternehmen bekommt man über Revolut nicht unbedingt. Wer aber in bekannte Unternehmen wie Amazon, Google oder Daimler investieren will, kommt in jedem Fall auf seine Kosten. Dabei ermöglicht Revolut auch den Erwerb von Aktienbruchteilen. Die Aktien vieler Unternehmen wie Google oder Amazon haben ein Preisniveau erreicht, dass diese Aktien unerschwinglich macht für Menschen, die nur einen kleinen monatlichen Betrag anlegen können.

Mit Revolut ist es möglich, auch mit wenig Geld in diese Wertpapiere zu investieren. Allerdings haben diese Wertpapierbruchteile einen Nachteil: Sie gehören einem nicht direkt, sondern werden von dem Broker, der mit Revolut zusammenarbeitet, in dessen Namen gekauft. Es gibt somit ein sogenanntes Kontrahentenrisiko. Macht der Broker pleite, können auch die dort erworbenen Wertpapiere dahin sein, wenn sich lediglich um Aktienbruchteile handelt, die der Broker für seinen Kunden gekauft hat.

Kryptowährungen kaufen und verkaufen

Revolut ermöglicht es auch, in Kryptowährungen wie Bitcoin Litecoin und ether zu investieren. Der Kauf und Verkauf ist völlig unproblematisch möglich. Man hat aber keine physische Kontrolle über die Kryptowährungen. Das heißt, man kann mit den bei Revolut erworbenen Bitcoins keine physischen Transaktionen im Bitcoin Netzwerk tätigen. Damit sind die Kryptowährungen als reine Geldanlage und nicht als aktives Zahlungsmittel zu sehen, im Gegensatz etwa zu Bitcoins, die man direkt bei einer Bitcoinbörse erwirbt und ggfs in einem eigenene Wallet aufbewahrt.

Gold und Silber hätt ich gern…

Schließlich kann man auf Revolut auch in Gold und Silber investieren, bzw. in deren digitale Abbilder. Auch hier gilt dasselbe wie für die Kryptowährungen: Das Metall kann nicht physisch ausgeliefert werden, es geht also lediglich darum, von der Wertentwicklung zu profitieren. Trotzdem ist es natürlich eine schöne Sache, von einem Anstieg der Edelmetallpreise zu profitieren, zumal man für Bankeinlagen ja ohnehin keine Zinsen mehr bekommt.

Bankverbindung wechseln?

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Weniger bekannt als Revolut aber dennoch mit interessanten Features ist Vivid. Eine Kooperation der russischen XY-Bank mit der deutschen Solaris-Bank, die für zahlreiche Fintechs die Banking-Infrastruktur bereitstellt und sich auf solche Whitelabel-Lösungen für den Zahlungsverkehr spezialisiert hat.

Vivid Money: Metallkarte mit bis zu 15 verschiedene Unterkonten mit eigener IBAN.

Vivid Money

Vivid bietet zunächst ganz #hnliche Funktionen wie Revolut.

  • Sepaüberweisungen
  • Daueraufträge
  • SEPA-Lastschriften.

Auch bei Vivid können zahlreiche verschiedene Fremdwährungen gehalten werden. Es gibt aber zu Fremdwährungen keine zusätzlichen Bankverbindungen. Während es bei Revolut zum Konto in britischen Pfund auch eine zusätzliche, britische Bankverbindung gibt, gehen bei Vivid alle Überweisungen auf eine deutsche IBAN.

Bis zu 15 IBANS können bei Vivid eingerichtet werden.

Ähnlich wie bei Revolut kann man auch bei Vivid spezielle Wallets anlegen, um auf größere Anpassungen zu sparen. Bei Revolut heißt diese Funktion „Vault. Das Gegenstück bei Vivid hat jedoch eine Besonderheit: Jedes Wallet ist ein voll funktionsfähiges Konto mit eigener IBAN. So könnte man zum Beispiel bei Vivid für Mieteinnahmen ein separates Konto anlegen, in dass direkt überwiesen werden kann. Bei revolut können bis zu 15 Wallets angelegt werden die alle eine eigene IBAN bekommen können. Natürlich sind auch Transaktionen zwischen den Wallets möglich.

Die Visa Metallkarte für alle.

Als Erstaustattung bekommt jeder Vivid-Kunde eine Visakarte aus Edelstahl: Ein Feature, dass es bei Revolut erst dann gibt, wenn man die Premiumversion abgeschlossen hat. Entscheidend man sich endgültig für die Premiumversion, gibt es auch weiterhin die Metallkarte, die alle 6 Monate gegen eine neue ausgetauscht wird. Anderenfalls gibt es nach dem Ende der Laufzeit der ersten Karte nur noch eine PVC-Karte als Ersatz. Bis zum Ende der Laufzeit der ersten Metallkarte sollte man sich also entschieden haben, ob man eventuell auf die Premiumversion wechseln will.

Was Vivid Money sonst noch kann: Aktien kaufen und Cashback-Angebote.

Genau wie bei Revolut lassen sich auch mit Vivid Money Aktien kaufen. Das Angebot ist dem von Revolut sehr ähnlich und wie bei Revolut lassen sich auch mit Vivid Money Teilaktien erwerben.

Wirklich bemerkenswert sind die Cashback-Angebote des Vivid-Kontos. Es gibt ein umfangreiches Cashback-Programm, wenn man mit der Vivid Visakarte bezahlt. Für Zahlungen bei ausgewählten Partnern wie z.B. EDEKA oder Lieferando gibt es 5 % Cashback, und zwar bis zu 200,00 EUR/Monat. Dieses Geld wird von vorneherein in einer Aktie angelegt, die man sich aussuchen kann. Damit profitiert man automatisch von steigenden Aktienkursen.

Wer die Premiumversion nutzt, bekommt auf alle Zahlungen, die außerhalb der EU getätigt werden, 1% Cashback. Auf Ausgaben in Restaurants und Cafés gibt es sogar 3 % Cashback, immer unter der Voraussetzung, dass Vivid Premium genutzt wird.

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